So sieht funktionierende Digitalisierung im Gesundheitswesen aus.
Digitalisierung im Gesundheitswesen scheitert selten an der Technologie. In den meisten Fällen liegt es daran, dass Systeme nicht zusammenarbeiten. Informationen bleiben isoliert, Prozesse brechen an Schnittstellen ab und der Aufwand steigt, obwohl digitale Lösungen genau das verhindern sollten.
Mit dem Projekt «Mein-Krankenhaus.Digital» zeigen wir, dass es anders funktioniert. Über 140 Spitäler arbeiten auf einer gemeinsamen Grundlage. Systeme sind verbunden, Informationen fliessen und Prozesse laufen durchgängig.


Das Problem: die Vernetzung der IT-Systeme im Gesundheitswesen.
Gesundheitseinrichtungen verfügen bereits über eine Vielzahl an Systemen. Diese arbeiten jedoch nebeneinander statt miteinander. Informationen müssen mehrfach erfasst werden, Abstimmungen erfolgen manuell und Abläufe verlieren an Klarheit.
Dies gilt innerhalb eines Spitals und umso mehr, wenn es um die Zusammenarbeit mit weiteren Leistungserbringern wie Spitälern, Praxen, Hausärzten sowie Pflege- und Nachsorgeeinrichtungen geht.
Erst wenn diese Systeme integriert sind, entsteht ein durchgängiger Prozess. Genau hier setzen wir an. Wir verbinden bestehende Anwendungen so, dass sie im Alltag zusammenarbeiten und Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.
Was sich ändert, wenn Systeme wirklich verbunden sind.
Der Unterschied liegt nicht in einzelnen Funktionen, sondern in der Struktur dahinter. Wenn Systeme verbunden sind, entstehen Abläufe, die vom ersten Kontakt bis zur Nachsorge durchgängig funktionieren. Informationen werden digital weitergereicht und stehen allen Beteiligten zur richtigen Zeit zur Verfügung.
Die health–engine mit ihren Zielgruppen-optimierten Portalen ist der Kern dieses Ansatzes. Es ist kein isoliertes Tool, sondern in die bestehende Systemlandschaft integriert. Dadurch entsteht ein Arbeitsumfeld, das im Alltag funktioniert und keine zusätzliche Komplexität erzeugt.
Was das konkret für Ihren Alltag bedeutet.
Im täglichen Betrieb wird deutlich, wie sich diese Form der Integration auswirkt.
- Mitarbeitende arbeiten mit klaren Abläufen und weniger manuellen Zwischenschritten.
- Patientinnen und Patienten können Termine selbstständig buchen und erhalten frühzeitig Zugang zu relevanten Informationen.
- Zuweisende Ärztinnen und Ärzte bekommen strukturierte Rückmeldungen und direkten Zugriff auf benötigte Daten.
- Auch für Kostenträger werden Prozesse nachvollziehbarer, da Informationen konsistent und transparent vorliegen.
So entsteht eine Arbeitsweise, in der Systeme unterstützen, statt zusätzlichen Aufwand zu verursachen.


Das ist keine Vision. Es läuft bereits.
Diese Form der Digitalisierung ist nicht im Konzeptstadium. Sie ist im Einsatz. Live.
Allein im Verbund «Mein-Krankenhaus.Digital» sind mehr als 140 Spitäler angebunden, rund 35'000 Betten integriert und potentiell werden jährlich rund 2 Mio Patientinnen und Patienten über die Nutzung profitieren.
über
Träger
20–3’000 Betten | ø 450
über
Häuser
Verteilt über 11 Bundesländer
über
Projektleitungen
Mind. 3 Rollen pro Haus
über
Personen in Projektteams
Mind. 10 Personen pro Haus